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Was tun, Baby schläft nicht alleine ein?

Neue Erdenbürger brauchen ein gewisse Zeit, um sich an das Leben außerhalb des Mutterleibs zu gewöhnen. Für Sie als Eltern bedeutet dies durchwachte Nächte und ein völlig durcheinander gewürfelter Schlaf-Wach-Rhythmus. Zeigen Sie Geduld mit Ihrem Kind und gewöhnen Sie es ganz behutsam an die Tatsache, dass es auch alleine in das Land der Träume finden muss.

Baby schläft nicht alleine ein

Quelle: Flickr

Vor dem Überlisten kommt die Sicherheit

Wollen Sie Ihren Sprössling dazu bringen selbstständig einzuschlafen, sollten Sie sicher gehen, dass ihm nichts fehlt. Schreien ist für einen Säugling die einzige Möglichkeit sich mitzuteilen. Bauchschmerzen, Hunger, Durst, wachsende Zähnchen oder eine volle Windel können nur mit lautem Weinen geäußert werden. Überprüfen Sie sämtliche Eventualitäten und sorgen Sie auch für eine gutes Raumklima. Manche Einschlafprobleme rühren von überhitzen Zimmern her. Auch wenn es die meisten Mütter und Väter ihrem kleinen Liebling so behaglich wie möglich machen wollen: Bei 25 Grad schläft niemand gut! Drosseln Sie die Heizung. Das Thermometer sollte zwischen 18 und 22 Grad anzeigen und sorgen Sie darüber hinaus für eine nicht zu trockene Luft. Feuchte Tücher oder eine Schale Wasser auf dem Heizkörper vereiteln einen ausgetrockneten kleinen Rachen. Ebenfalls kann ein zu dunkles Kinderzimmer zu Einschlafproblemen führen. Wir empfehlen hier ein Baby Nachtlicht, wodurch das Kinderzimmer leicht erhellt wird und sich Ihr Kind sicherer und auch wohler fühlt.

Geborgenheit geben hat oberste Priorität

Bedenken Sie: Ihr Kind schreit und weint nicht mitten in der Nacht, um Sie damit zu verärgern. Es fühlt sich unsicher, alleine gelassen und hilflos und versucht Sie durch lautes Gebrüll anzulocken. Folgen Sie diesen Hilferufen – das von manchen empfohlene „Einfach-mal-schreien-lassen“ ist für das Kind wie ein Schock. Ein Blick ins kindliche Schlafzimmer, gutes Zureden und einige Streicheleinheiten reichen meistens aus und das Baby verfällt wieder in einen ruhigen Schlaf. Geben Sie Ihrem Kind zu verstehen, dass Sie immer da sind. Dafür müssen Sie nicht permanent neben dem Bettchen sitzen oder mit Ihrem Sohn, Ihrer Tochter gar in einem Bett schlafen. Wacht das Kind nachts auf, füttern Sie es und halten dabei die winzigen Händchen. Mama oder Papa in der Nähe zu wissen, beruhigt die Kleinen und sie fühlen sich geliebt und umsorgt.

Rituale sind wichtig

Mütter und Väter haben ihren Kindern einen klar strukturierten Alltag vorzuleben. Tagsüber ist Aktivität angesagt, nachts kommt das Leben zur Ruhe. Nähert sich das Zubettgehen, gliedern Sie Ihr Baby in einen täglich wiederkehrenden Prozess ein. Alles sollte einem fixen Zeitplan folgen und beginnt schon mit dem letzten Fläschchen oder dem wohlig warmen Babybad. Alsdann geht es in das abgedunkelte Kinderzimmer. Versuchen Sie nun auch in einem zunehmend leiseren Ton zu sprechen und halten Sie jedwede Störgeräusche von Ihrem Kind fern. Durch die Dunkelheit und Stille versteht es rasch, dass es nun Zeit ist zu schlafen. Nächtliches spielen und grelles Licht sind kontraproduktiv. Generell sollten Sie das Umfeld so wenig spannend wie möglich gestalten – hat das Kind nichts zum „Erleben“ schläft es problemloser ein.


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