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Muss ein Baby im Elternschlafzimmer schlafen?

Kaum mit dem Neugeborenen das Krankenhaus verlassen, stehen manche Eltern schon vor einer schier unlösbaren Frage: Schläft unser Baby bei uns im Schlafzimmer oder von Anfang an in seinem eigenen Kinderzimmer? Zumeist haben werdende Eltern das Kinderzimmer bereits eingerichtet, bevor das Kind überhaupt auf die Welt gekommen ist, doch ist es dann da, schwankt man zwischen zwei Entscheidungsmöglichkeiten. Wenn es auch Ihnen so geht bzw. wenn Sie bald Eltern werden und auch vor dieser Entscheidungsfrage stehen, dann lesen Sie weiter. Im folgenden Infotext führen wir für Sie die Für und Wider auf und erleichtern Ihnen hoffentlich die Antwort auf die Frage, ob Ihr Baby im Elternschlafzimmer schlafen muss.

Baby schläft im Elternschlafzimmer

Quelle: Flickr

Vorteile, wenn Ihr Baby im Elternschlafzimmer schläft

Ein entscheidender Vorteil, wenn Ihr Baby mit im Elternschlafzimmer schläft, ist natürlich die Nähe zum Kind. Gibt es einmal Probleme und Ihr Baby schreit, ist der Weg den sie zu ihm zurücklegen müssen, oft nur zwei Schritte und schon können Sie Ihr Baby beruhigen. Ein weiterer Vorteil, der jedoch noch nicht wissenschaftlich erwiesen wurde: Ihr Baby schläft nicht besonders tief. Wieso das ein Vorteil ist? Schläft ein Baby zu tief, erhöht dies das Risiko des plötzlichen Kindstods. Ist es in Ihrer Nähe, wird es von den von Ihnen verursachten Geräuschen (das Umdrehen im Schlaf, das Schnarchen) vom Tiefschlaf abgehalten.

Nachteile, wenn Ihr Baby im Elternschlafzimmer schläft

Trotz einiger Vorteile, hat das Schlafen des Babys im Elternschlafzimmer auch seine Nachteile. Ist das Baby beispielsweise krank und muss gepflegt werden, wird Ihr Partner aus dem Schlaf gerissen. Schliefe das Baby im eigenen Kinderzimmer, wäre das nicht der Fall. Sollten Sie besorgt sein, Ihr Baby über Nacht in einem anderen Zimmer zu lassen, haben Sie immer noch die Möglichkeit Ihr Baby via Babyphone zu „überwachen“. Somit können Sie selbst dann, wenn Sie in einem anderen Zimmer sind, auf Ihr Kind aufpassen. Doch was, wenn man das Baby hat lange Zeit im Elternschlafzimmer schlafen lassen und nun möchte es nicht mehr im eigenen Zimmer schlafen?

Das Kind an das eigene Kinderzimmer gewöhnen

Hier besteht die Gefahr, dass sich ein Kind schnell verstoßen fühlen kann. Achten Sie deshalb genau auf Ihre Wortwahl, wenn Sie Ihrem Kind beibringen wollen, im eigenen Kinderzimmer zu schlafen. Motivieren Sie es, damit es sich nicht abgeschoben fühlt. Noch besser: Wecken Sie sein Gefühl doch schon „eigenständig“ zu sein und welch Vorteile – wie etwa ein Baby Nachtlicht – es hat. Erklären Sie ihm, dass es doch jetzt schon so groß ist, dass es allein schlafen kann und machen Sie ihm vorsichtig deutlich, dass, wenn drei Menschen in einem Bett schlafen, zu wenig Platz vorhanden ist, man sich gegenseitig wecken und somit keiner von allen dreien richtig schlafen würde.

Fazit: Berücksichtigen Sie die oben stehenden Tipps und verlassen Sie sich ruhig auf Ihr Bauchgefühl, wenn Sie nicht genau wissen, wo Sie Ihr Baby schlafen lassen sollen.


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