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Wieso schläft mein Baby nicht allein ein?

Wenn Sie Eltern sind, werden Sie dieses Szenario kennen. Ihr Kind ist total müde und es fallen schon die Augen von allein zu. Auf Ihrem Arm würde es sofort einschlafen. Deshalb sehen Sie es als den richtigen Zeitpunkt an, Ihr Kleines ins Bettchen zu legen. Doch kaum dort angekommen, sind die Augen wieder riesengroß und von Müdigkeit keine Spur mehr. Im schlimmsten Fall gibt es ein großes Geschrei. Sobald Sie Ihr Kind wieder auf den Arm nehmen, ist wieder alles gut.


Dieses Phänomen kennen fast alle Eltern. Doch woran liegt es, dass es Kindern so schwer fällt, allein einzuschlafen?!

Ein häufiger Grund ist es, dass die Eltern den richtigen Moment des Schlafenlegens verpassen. Das Kind ist dann völlig übermüdet, kommt nicht zur Ruhe, weint vermutlich und wird dadurch immer aufgewühlter.

Desweiteren schlafen Kinder grundsätzlich anders als Erwachsene. Bei einem Menschen wechseln sich die Tiefschlafphasen mit den Traumphasen ab. Erwachsene merken diese Übergänge nur sehr selten während Kinder und Babys hingegen in diesen Phasen sehr leicht wach werden. In diesem Augenblick merken sie häufig dass sie entweder Hunger haben, frieren oder aber die Mama als ihre wichtigste Bezugsperson fehlt. Daher benötigen die Kleinen zum Einschlafen häufig die Hilfe von Mama oder Papa.

Wieso schläft mein Baby nicht allein ein?

Bei Säuglingen kann man außerdem davon ausgehen, dass sie einfach die mütterliche Nähe zum Einschlafen brauchen. Sie waren 9 Monate im Bauch der Mama und während dieser gesamten Zeit nie allein. Sie haben den vertrauten Herzschlag gehört und das Rauschen des Blutes durch die Adern. Außerhalb des Bauches ist alles Vertraute plötzlich weg. Sie haben nur noch die körperliche Nähe der Mutter, welche sie besonders in den ersten Monaten permanent brauchen. Nur dadurch fühlen sie sich sicher, beschützt und geborgen und nur in diesem Zustand können die Kleinen in den Schlaf finden.

Was können Sie als Eltern also tun um Ihrem Kind das Einschlafen zu erleichtern?

Als erstes sollten kindgerechte Schlafbedingungen geschaffen werden. Das heißt, dass Sie auf die ersten Müdigkeitssignale Ihres Kindes achten müssen. Liegt ihr Kind im Bett, dann begleiten Sie es so lang, bis es eingeschlafen ist. Dabei hilft Hautkontakt, die mütterliche Wärme, die vertraute Stimme oder ein Baby Nachtlicht. Weiterhin sollten Sie als Mutter Ruhe ausstrahlen. Wenn Sie innerlich gestresst sind, wird sich dies auf Ihr Kind übertragen und es am Einschlafen hindern.

Die perfekte und einzig richtige Lösung gibt es leider nicht. Aber wenn man einige unserer Tipps beachtet, kann das Einschlafen für Kind und Eltern entspannter werden.


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