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Warum schläft mein Baby nicht im eigenen Bett?

Ihr Baby schläft nicht im eigenen Bett? Mögliche Ursachen und Tipps

Will Ihr Kind partout nicht im eigenen Bett schlafen? Und im Stubenwagen klappt es hingegen ausgezeichnet?

Zunächst sei gesagt: Dass Kinder im eigenen Bett nicht (oder erst ab einem bestimmten Alter) schlafen, ist völlig normal. Ein beispielsweise 2 Wochen alter Säugling braucht noch die Nähe der Mutter oder der Eltern, damit es sich sicher und geborgen fühlt.

Jedoch ist das Kind im Durchschnitt etwa ab dem sechsten Lebensmonat in der Lage, alleine im eigenen Bett zu schlafen. Sie müssen dem Baby dabei selbstverständlich behilflich sein.

Ganz wichtig dabei ist, dass Sie selbst das Gefühl haben, dass Ihr Kind soweit ist, den nächsten Schritt zu machen. Es hilft Ihnen genau so wenig, wie dem Kind, wenn Sie es zu etwas zwingen wollen. Damit tun Sie keinem auf lange Sicht einen Gefallen. Wenn Ihnen aber Ihr Bauchgefühl sagt, dass Sie es ruhig probieren sollten, dann tun Sie dies ruhig. Lassen Sie sich hier von keinen Außenstehenden etwas Anderes einreden. Sie sind schließlich die Eltern und wissen am Besten, was für Ihr Kind gut ist und können es richtig einschätzen.

Bei der Eingewöhnung können folgende Dinge sehr hilfreich sein

1. Das Kind sollte Spaß daran haben, im eigenen Bettchen zu liegen
Legen Sie doch ein kleines Kissen rein, was schön nach Mami und Papi riecht. Alternativ können Sie schöne Leuchtsterne anbringen oder ein Baby Nachtlicht aufstellen, welches im Dunkeln noch etwas weiter leuchten.

2. Kuscheln Sie mit dem Kind am Tag
Holen Sie das quasi nach, was es nun in der Nacht nicht mehr an Kuscheleinheiten bekommt. Holen Sie das Kind dann beispielsweise morgens ins Bett und geben dem Kind das, was ihm in der Nacht fehlt. So merkt das Kind, dass Sie es ja nicht weniger lieben, sondern es bekommt die Kuscheleinheiten einfach zu anderen Uhrzeiten.

3. Führen Sie Abendrituale ein
Lesen Sie dem Kind jeden Abend eine kurze Gutenachtgeschichte vor. Hierbei ist es wichtig, dass dieses Ritual nicht länger als fünf bis zehn Minuten einnimmt, da das Kind sonst wieder zu aufgeregt zum schlafen sein könnte. Tun Sie es am besten direkt im Kinderbettchen, decken Sie das Kind danach zu und wünschen Sie ihm gute Nacht. So lernt das Kind das Signal, dass es nun Zeit zum schlafen ist.

4. Ausnahmen können gewährt werden
Wenn Ihr Kind jedoch beispielsweise krank sein sollte, oder es allem Anschein nach Angst hat, sollten Sie es jedoch zu sich nehmen. Ab einem gewissen Alter sollten Sie am Folgetag die Situation mit dem Kind besprechen. Erklären Sie ihm, dass Sie zwar immer für das Kind da sind, dies jedoch eine Ausnahme war. Das Kind wird Sie sonst sehr schnell austricksen und immer einen „Alptraum“ haben, oder plötzlich über Kopfschmerzen klagen.

Vertrauen Sie da einfach Ihrem Bauchgefühl. Sie kennen Ihr eigenes Kind am Besten.


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